Rohrauer Gespräche – Ohne Utopie keine Zukunft
Am 19. April ist Ilija Trojanow zu Gast bei den Rohrauer Gesprächen. Der Autor spricht mit Spitzenwinzerin Dorli Muhr über Hoffnung, Utopie und seine persönliche Fluchtgeschichte.
„Die Vorstellungskraft, also die Fähigkeit, die Dinge so zu betrachten, als ob sie anders sein könnten, benötigt tägliche Übung. Alle schöpferischen Ideen sind zu ihrer Geburtsstunde Utopien. Während Dystopie intellektuelle Faulheit darstellt“, ist Ilija Trojanow überzeugt. Und: „Utopie ist ein Antidepressivum.“
Ilija Trojanow, geboren 1965 in Sofia, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielten. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte Ilija Trojanow bis 1984 in Nairobi. Danach folgte ein Aufenthalt in Paris. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er, wenn er nicht reist, in Wien.
Seine Bücher wie „Der Weltensammler“, „Macht und Widerstand“, „An den inneren Ufern Indiens“, „Nach der Flucht“, „Doppelte Spur“, „Tausend und ein Morgen“ sind gefeierte Bestseller. Zuletzt erschien seine Auseinandersetzung mit dem Thema Wein: „Ein Glas voller Zeit“.
Moderation: DORLI MUHR
Musikalische Umrahmung: DUO BASILI & KOSOVINC (CRISTINA BASILI, Violoncello; TIMOTEJ KOSOVINC, Gitarre)
Die Rohrauer Gespräche sind eine Kooperation mit dem Club of Rome Carnuntum.
INFO
Datum: Sonntag, 19. April 2026
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Preis: € 15,–
Anmeldung unter: tickets@haydnregion-noe.at | Tel.: 02164/2268
Hinweis: Dieses Event wird nicht von Wine+Partners organisiert. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den/die Veranstalter:innen.