Seit mehr als 300 Jahren verbindet das Weingut Esterházy am Leithaberg Tradition und Innovation – für Weine mit Charakter und authentischem Ausdruck des Terroirs.
Seit mehr als 300 Jahren verbindet das Weingut Esterházy am Leithaberg Tradition und Innovation – für Weine mit Charakter und authentischem Ausdruck des Terroirs.
Das Weingut Esterházy ist einer der traditionsreichsten Betriebe im pannonischen Raum. Seit mehr als 300 Jahren ist Esterházy Inbegriff für Kunst und Kultur und gleichzeitig führend im Weinbau sowie in der burgenländischen Land- und Forstwirtschaft. Historisch verbrieft ist etwa die Tatsache, dass Komponist Joseph Haydn, der 1761 bis 1803 im Schloss Esterházy in Eisenstadt als Kapellmeister tätig war, einen Teil seiner Entlohnung in Form von Wein erhielt.
Innovation war stets eine wichtige Säule des Esterházy’schen Weinbaues. So begannen die Fürsten Esterhazy bereits 1758 mit sortenreinem Weinausbau und pflanzten ebenfalls bereits im 18. Jahrhundert die Sorte Pinot Noir im heutigen Burgenland. Heute wird in ausgesuchten Lagen mit den säurebetonten Rebsorten Chenin Blanc und Furmint geforscht, die auch bei höheren Temperaturen wunderbar performen und in Zukunft an Relevanz gewinnen könnten.
Mit Weinwissen aus mehr als zwei Jahrhunderten, einem internationalen Team und innovativem Geist nimmt Esterházy heute mehr denn je seine Verantwortung als Leitbetrieb in Pannonien war.
Aktuell bewirtschaftet das Weingut Esterházy am Leithaberg 21 Weingärten auf 65 Hektar Rebfläche, welche eine beeindruckende Vielfalt an Böden und Mikroklimata aufweisen. Die Weingärten befinden sich in sechs Leithaberg-Gemeinden im Nordwesten des Neusiedlersees: St. Margarethen, Oslip, Eisenstadt, Rust, St. Georgen und Großhöflein. Der Leithaberg ist der östlichste Ausläufer der Alpen und besteht vorranging aus Muschelkalk und Glimmerschiefer. Die Böden sind somit karg und kalkhaltig – ideale Voraussetzungen für charaktervolle Weine. Zusätzlich sorgen die unterschiedlichen pannonisch beeinflussten Mikroklimata für spannende Individualität.
Um die Typizität jeder Appellation optimal zum Ausdruck zu bringen, setzt das Weingut auf Nachhaltigkeit im Weingarten wie auch im Keller. So sind die Rebflächen seit dem Jahrgang 2023 biologisch organisch zertifiziert, was die natürliche Diversität unterstützt und den Rebstöcken mehr Resilienz schenkt. Sanfter Rebschnitt und schonende Bodenbearbeitung stärken die Reben zusätzlich. Wertvoller Bio-Kompost vom benachbarten Bio-Landgut Esterházy fördert die Vitalität der Pflanzen und sorgt für optimales Traubenwachstum. Streng wissenschaftliche Ansätze kommen beim Canopy Management, der Laubdach-Pflege, zum Einsatz, wo die Standortbedingungen jedes einzelnen Rebstocks berücksichtigt werden. Durch den Verzicht auf Bewässerung werden zwar geringere Erträge geerntet, dafür aber entfalten die Weine mehr Ausdruckskraft.
Die Weingärten liegen in einem Umkreis von maximal zehn Kilometern vom Weingut in Trausdorf. Von Hand gelesen, werden die Trauben im Anschluss im modernen Keller mit großer Sorgfalt verarbeitet. Stets den Ausdruck individueller Herkunftscharakteristik der Weine zum Ziel, agiert das Winzerteam gekonnt zwischen Traditionsbewusstsein und Mut zur Innovation.
So wurde der Anteil der Holzfässer aus eigenen Leithaberg-Eichen in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. Zuvor wird das Holz fünf Jahre lang getrocknet und von der erfahrenen, österreichischen Fassbinderei Stockinger verarbeitet. Die Dauben dieser Fässer sind bewusst stärker gewählt, um sie länger zu nutzen und so - vor allem in den Riedenweinen aus den Rebsorten Blaufränkisch und Chardonnay - eine möglichst feine Struktur und Komplexität zu forcieren. Die Orts- und Gebietsweine aus regionalen und internationalen Rebsorten reifen in großen Holzfässern, in großen Betoneiern und in Ton-Amphoren. Seit 2023 sind drei dieser Betoneier am Weingut in Verwendung – es sind mit 3.800 Liter die größten der Welt und zu 30 Prozent aus Basalt aus dem burgenländischen Esterhazy Basaltwerk Pauliberg erzeugt. Der Ausbau in den Betoneiern unterstreicht in den Leithaberg-Weinen den eleganten, mineralischen Charakter des jeweiligen Terroirs.
Die spannende Vielfalt der Esterházy-Weine lässt sich wunderbar vor Ort, direkt am Weingut verkosten. In Trausdorf, südlich von Eisenstadt, zwischen Weingärten gelegen, ist es in nur fünf Minuten Fahrzeit vom Schloss Esterházy im Zentrum von Eisenstadt aus erreichbar. Das Team am Weingut lädt von Montag bis Samstag zu Verkostungen und Kellerführungen. Besonders lehrreich sind die „Exclusive Tastings“ mit Themenschwerpunkten und Speisenbegleitung. Ganz im Zeichen der seit Jahrhunderten währenden Esterhazy’schen Musikkultur, wird man in den Sommermonaten am Weingut bei den „Wine O’clock“ Events sogar von stimmungsvoller Live-Musik begleitet.
Das Weingut Esterházy ist einer der traditionsreichsten Betriebe des pannonischen Raumes. Seit mehr als 300 Jahren ist der Name Esterházy mit Weinbau verbunden. Historisch verbrieft ist etwa die Tatsache, dass Komponist Joseph Haydn, der 1761 bis 1803 im Schloss Esterházy in Eisenstadt als Kapellmeister tätig war, einen Teil seiner Entlohnung in Form von Wein erhielt. Innovation war stets eine wichtige Säule des Esterházy’schen Weinbaues. So begannen die Fürsten Esterházy bereits 1758 mit sortenreinem Weinausbau und pflanzten ebenfalls bereits im 18. Jahrhundert die Sorte Pinot Noir im heutigen Burgenland.
Das Terroir des Leithabergs - karge, kalkhaltige Böden und ein besonderes, pannonisch beeinflusstes Mikroklima - ist Basis für das spannende Sortiment an Weinen, die auf 65 Hektar biologisch-organisch bewirtschafteter Weinberge wachsen. Sie erstrecken sich über die sechs Leithaberg-Gemeinden St. Margarethen, Oslip, Eisenstadt, Rust, St. Georgen und Großhöflein. Mit Weinwissen aus mehr als drei Jahrhunderten, einem internationalen Team und innovativem Geist ist Esterházy eines der relevantesten Weingüter im pannonischen Raum.
www.esterhazywein.at
Weingut Esterházy
Trausdorf 1
7061 Trausdorf an der Wulka
Weingut Esterházy