Das Wolf ist wieder da
Österreichische Klassiker mit britischem Augenzwinkern: Wie sich ein Restaurant regeneriert und dabei zu seinen Wurzeln zurückfindet. Mit einer klaren A-la-carte-Ausrichtung, erweiterten Öffnungszeiten, einer neuen Doppelspitze in der Küche und noch mehr Nahbarkeit findet Das Wolf zurück zu dem, was es für die Familie Praskac und viele Gäste immer war: ein Ort, an dem man nicht bloß isst, sondern gerne ist.
Lange bevor Das Wolf zur renommierten Adresse wurde, war es für die Familie Praskac bereits das Lokal, an dem sie am liebsten einkehrte. Johannes Praskac saß und aß hier, wie er selbst erzählt, seit frühester Kindheit beinahe wöchentlich. Das verbindet ihn emotional bis heute mit dem Haus. 2011 übernahm die Familie Das Wolf. Das Restaurant wurde generalsaniert und neu gedacht. „Es war nicht unser Ziel, Gastronomen zu werden“, lacht Johannes Praskac. „Aber wir wollten einen Ort bewahren, dem wir uns sehr verbunden fühlen. Ihn mit Empathie und Sorgfalt in die Zukunft führen.“
Zunächst entwickelten sich Küche und Anspruch ambitioniert zu noch mehr Finesse und Präzision. Nun ist es der Wunsch von Johannes Praskac, das Restaurant auch wieder mit der Gastlichkeit, Wärme und Selbstverständlichkeit zu erfüllen, die es für ihn seit seiner Kindheit hatte.
„Das Wolf soll keine Adresse sein, die man nur zu besonderen Anlässen aufsucht. Es soll ein Ort sein, an dem man schnell auf ein Bier vorbeikommt, mittags gut isst, abends gerne länger bleibt, und idealerweise schon beim Gehen denkt: Wann kann ich den nächsten Tisch reservieren?“
Selektion statt fester Regeln
Mit Küchenchef Mark Lukaseder und Executive Chef Paul Knight setzt Das Wolf in der Küche künftig auf ein gemeinsames Schaffen, das Erfahrung und frischen Zug auf ebenso natürliche wie spannende Weise verbindet.
Die Karte im Wolf wird damit kleinteiliger, saisonaler und zugänglicher. Entscheidend ist dabei nicht ein starres Regelwerk, sondern das Produkt selbst: was der Markt hergibt, was die Saison vorgibt und was kulinarisch im Moment Sinn ergibt.
„Was auf der Karte angeboten wird, hängt davon ab, was wir am Tullner Wochenmarkt finden und was uns dort begeistert. Die Produkte geben den Takt an.“
Der gebürtige Londoner Paul Knight kocht seit mehr als vier Jahrzehnten und war unter anderem Küchenchef für Marco Pierre White und Gordon Ramsay. Als Executive Chef bringt er internationale Erfahrung und einen feinen Blick für Wirtshausklassiker mit britischem Augenzwinkern ein. Mark Lukaseder steht als Küchenchef für jungen, frischen Wind: Der 29-Jährige kam als Quereinsteiger in die Gastronomie, lernte bei Michi Kolm, kochte im Steirereck und war zuletzt bei Toni Mörwald tätig. Gemeinsam prägt die Doppelspitze eine Küche, die Erfahrung und Aufbruch auf stimmige Weise verbindet.
Dazu passt auch das Serviceteam rund um Restaurantleiter Marco Hofbauer. Über viele Jahre im Motto geprägt, führt er das Team mit einem guten Mix aus Bodenständigkeit, Humor und echter Freude am Gastgebersein.
Dass all das in diesem Haus so selbstverständlich zusammenfindet, hat viel mit der Familie Praskac zu tun. Seit Generationen steht ihr Name für Pflanzenproduktion, Baumschultradition und exklusive Gartengestaltung – also für eine Welt, in der Kultivierung, Saisonalität, Schönheit und Pflege zum täglichen Denken gehören. Hier geht es nicht nur um Teller und Tische, sondern um Atmosphäre. Als Ort, der im besten Sinn gewachsen ist.
Das zeigt sich auch in den Produkten. Spezialobst aus Eigenanbau – etwa Indianerbananen, Schwarznuss, Kakis, essbare Blüten, Kräuter aus dem eigenen Garten – prägen den Jahreslauf des Hauses ebenso wie hausgemachte, reinsortige Chutneys und Marmeladen.
Die Weinkarte erzählt diese Haltung weiter. Die Karte mit mehr als 1000 Positionen folgt keiner Spekulation und keinem Trendgehorsam, sondern einer gelebten Gastfreundschaft, die mit Vergnügen zum Verkosten der eigenen Sammlung einlädt.
Neue Öffnungszeiten
Freitag, Samstag und Sonntag steht Das Wolf ab Mai auch mittags offen - als entspannte kulinarische Anlaufstelle für Gäste, die einfach gut essen möchten und ein bisschen verweilen wollen, ohne daraus gleich ein Ereignis machen zu müssen. Im Sommer wird dieser Gedanke weitergeführt: mit Grillabenden rund um XO-Beef, einer kleinen Nachmittagskarte, Eis, Obst und einer Waterdrop Recharge Station für alle, die mit dem Fahrrad von Donau oder dem Tullnerfeld herüberkommen.
Im Überblick:
Donnerstag von 17 bis 23 Uhr
Freitag von 12 bis 15 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr
Samstag von 12 bis 15 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr
Sonntag von 12 bis 21 Uhr
Bewährte Formate bleiben Teil des Hauses. Ab Herbst sind wieder Winzer-Dinner geplant, ergänzt durch kulinarische Kulturtreffs und saisonale Schwerpunkte. Das Wolf ist wieder da.
Kontakt und Anfahrt
Das Wolf
Bahnstraße 58, 3425 Langenlebarn bei Tulln
Tel.: +43 2272 21701
daswolf.restaurant
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